Archiv der Kategorie Rollenspiele


You can only take what you can carry…

3. Dezember 2008

…sollte doch wirklich der Leitsatz von Fallout 3 werden. In diesem Sinne würde ich Bethesda vorschlagen, die Lizenz für den neuen Snow Patrol Song “If there’s a rocket tie me to it” zu kaufen und den Song mit einem Patch ins Spiel zu integrieren. ;)

P.S.: Das Album “A hundred million suns” ist jeden der 999 Cent bei iTunes wert. Absoluter Geschenketipp so kurz vor Weihnachten.

P.P.S.: Ja gut es war Joes Idee. Aber wer es nicht in die Welt rausposaunt is selber schuld :)

The Witcher — Sieg über die Bestie

15. Juni 2008

Das Spiel das mich momentan gelegentlich davon abhält, meine Diplomarbeit zu schreiben (ein bißchen Freizeit braucht man neben der täglichen Arbeit und dem ganzen wissenschaftlichen Recherchieren und Schreiben ja auch) ist The Witcher aus dem Hause Atari.

The WitcherIst wirklich ein nettes Rollenspiel. Ich bin eigentlich niemand den die Sammelwut in diesen Spielen je wirklich gepackt hat (darum habe ich es auch bis heute geschafft, mich von WoW fernzuhalten) aber The Witcher macht einiges besser als andere Vertreter des Genres. Allein die Tatsache dass ich im Kampf nicht pausenlos auf die linke Maustaste prügeln muss wie damals in Diablo ist für mich schon ein Anreiz, das Spiel weiterzuspielen. Die Story wird gut erzählt und die verschiedenen Queststränge lassen einen selten auf die Idee kommen, jetzt einfach mal zu speichern und an einem anderen Tag weiterzuspielen.

Aber nun der Grund für diesen Artikel: ICH habe die Bestie am Ende des ersten Kapitels besiegt! Lang, lang hats gedauert (so ziemlich 20 Anläufe) und eigentlich war es doch nicht sooo schwer wie ich gedacht habe. Da ich in unzähligen Foren kein wirkliches Allheilmittel gegen diesen nervigen Höllenhund gefunden habe, schreibe ich hier mal meine Variante nieder, die letztendlich zum Sieg geführt hat:

Bevor man dem Geistlichen den Grund für das Erscheinen der Bestie nennt, sollte man einige Vorbereitungen abgeschlossen haben. Zum ersten sollte man in der Gruft und nachts am Seeufer neben der Mühle alle Ghule und Ertrunkenen besiegt haben, damit man zum einen vom Jägersmann jeweils 200 Orens für die Köpfe der Monster bekommt (die man noch gebrauchen kann) und da man danach im Besitz von 3 Meteoritensplittern sein sollte. Mit diesen solltet ihr den Zwergenschmied nahe des Wirtshauses aufsuchen, der euch daraufhin für 1000 Orens ein nettes Meteoritenschwert verkauft, das eurem Hexer-Stahlschwert überlegen ist. Zusätzlich solltet ihr noch für 35 Orens den Klingenüberzug von ihm kaufen, den ihr gegen die Bestie definitiv gebrauchen könnt. Nun könnt ihr dem Handlungsstrang weiter folgen bis ihr bei Abigail in der Höhle ankommt. Bevor ihr die Höhle verlasst, solltet ihr das Fett auf euer Meteoritenschwert anwenden und einmal Schwalbe und Waldkauz einwerfen. Legt zudem Schneesturm noch ins Schnellfach für Tränke.
Nach dem Dialog, indem ihr euch entscheidet ob ihr Abigail ausliefert oder rettet, beginnt der Kampf gegen die Bestie. Diese ruft sofort vier bis fünf Bargeste zu Hilfe. Lasst diese links liegen, nehmt sofort Schneesturm zu euch und stürzt euch mit dem Meteoritenschwert im starken Kampfstil ausschließlich auf die Bestie. Solltet ihr alle Kombos hinbekommen, dürfte die Bestie ihre Schmerzattacke nur einmal gegen euch anwenden können, bis ihr sie besiegt habt. Schneller geht es auch wenn ihr das Zeichen Aard gegen sie einsetzt nachdem sie schon die Hälfte ihrer Energie verloren hat. So könnt ihr sie betäuben und ihr den Rest geben (mit viel Glück funktioniert das auch schon direkt am Anfang des Kampfes).
Jetzt solltet ihr noch ca. die Hälfte eurer Vitalität zur Verfügung haben, was für den Geistlichen und die vier Bauern mehr als ausreicht, zumal alle Tränke und der Klingenüberzug immer noch wirken sollten. Einfach mit dem Gruppenstil wahllos draufprügeln und der Passierschein für die Tore von Wyzima gehört euch.

Mich würde sehr interessieren ob mit dieser Taktik jemand Probleme hatte oder ob es andere gab, die relativ zuverlässig zum Erfolg geführt haben.

Overlord

6. Mai 2008

OverlordTöten, töten, töten, jaaa …So ungefähr klingt es wenn ich meine Schergen im Spiel Overlord vom Hersteller Codemasters auf ein blutrünstiges Einhorn, garstige Halblinge oder weinerliche Elfen loslasse.

Ja die Welt ist zugegeben ein wenig anders als in der Tolkien-Saga um Frodo Beutlin und den EINEN Ring, aber sie ist auch um ein gutes Stück lustiger. Als Pendant von Sauron baut man seinen alten Turm (so ein Zufall :) ) wieder auf und rettet dabei die Menschen vor versklavenden Halblingen, fleischfressenden Einhörnern und wütenden Ents. Man kann natürlich auch einfach nur böse sein und niemanden retten, sondern alles für sich behalten. Das ist es ja, was die böse Seite so interessant macht.

Und da man natürlich als Herrscher des dunklen Throns nicht persönlich gegen jeden dahergelaufenen Halbling kämpft, darf man eine im Spielverlauf immer größer werdende “kleine Armee” von Schergen befehligen – eine Mischung aus den Gremlins und den Orks aus HdR – die lustig und fröhlich plündernd und brandschatzend durch die Lande ziehen, wenn wir es ihnen befehlen. Sie sammeln eigenständig Waffen und Rüstungen von besiegten Gegnern auf, um sich zu verstärken und es gibt sie in vierfacher Abwandlung.

Zum einen die braunen Schergen, die als Tanks und Nahkämpfer dienen. Sie sind quasi das Rückgrat der “Dunklen Armee” ;) .
Dann gibt es noch die roten Schergen. Sie sind unempfindlich gegen Feuer, können Brände löschen und Feuerbälle werfen. Somit also die böse Variante von klassischen Bogenschützen.
Als Drittes führt man die grünen Schergen ins Feld, die immun gegen Gift sind, giftige Pflanzen absorbieren können und Gegner am Besten in den Rücken fallen, um sie zu besiegen. Sie sind im Vergleich mit WoW also die klassischen Schurken. Zudem können sie sich, wenn sie still stehen, nahezu unsichtbar machen.
Als viertes und letztes führt man noch die blauen Schergen ins Feld. Diese sind soweit ich bisher weiß, imstande zu schwimmen. Klingt nicht besonders spannend, aber da die restlichen Schergen alle ganz locker und leicht im knietiefen Wasser schon ersaufen, ist es doch ganz nützlich, die bösen blauen Schlümpfe dabei zu haben. Vielleicht können die ja auch mehr. Das weiß ich allerdings erst, wenn ich ihr Nest und somit die Fähigkeit gefunden habe, sie zu befehligen.Somit: Fortsetzung folgt…

Ja, die Schlümpfe können noch mehr. Was fehlt in einer klassischen Armee wenn man Nahkämpfer, Fernkämpfer und mit Stealth-Fähigkeiten versehene Assassinen schon hat…?

Die Heiler natürlich. Wie das eben auch immer so ist: Sie können heilen (im Falle von “Overlord” gefallene Schergen wiederbeleben) und teilen soviel Schaden aus, als würde man die Gegner mit einem weichen Baguette verprügeln. Aber schwimmen können sie ja wie gesagt auch und das braucht man aufgrund des Leveldesigns zwangsläufig. Außerdem kann man eine große Anzahl der heilenden Kaulquappen als Schild benutzen, der sich ständig selbst heilt und regeneriert, während man mit dem Lord persönlich Vorstöße wagt und die Gegner mit der Axt zerteilt. Dies funktioniert wenn ihr die Blauen mit der Taste “Q” an einem Sammelpunkt konzentriert und diesen Sammelpunkt zwischen dem Lord und den Gegnern positioniert. Hilft natürlich nur wenn die Gegner nicht von allen Seiten sondern bevorzugt aus einer Richtung kommen – versteht sich von selbst.

Kleiner Zwischenstand bisher: Die Halblinge sind besiegt, der Fall des Elfenkönigs Oberon steht unmittelbar bevor und der Eingang in eine von einer Seuche befallene Hochburg der Menschen ist gefunden. Der Eingang befindet sich übrigens im Wasser und nachdem meine blauen Schergen diesen freigeräumt haben, erheben sich auf einmal an die 20 Untote rund um den Eingang. Das ist mal ne richtig fiese Falle in die ich blind reingetappt bin und da hilft dann auch kein Wiederbeleben mehr, wenn die Schergen nur mit Wattebällchen werfen. Aber wenn mans weiß ist es ja meistens einfacher und somit geht es dort dann morgen lustig weiter. :)

Apple-Entwickler zocken auch den ganzen Tag

21. Juni 2007

Was habe ich denn da eben lustiges auf der Apple-Seite gefunden:

wow_aufm_mac.jpg

Und jetz schaut nochmal genauer hin. Na fällts euch auf???

wow_aufm_mac_hervorgehoben.jpg

Jetzt aber, oder? Nein? Gleich siehts auch ein Blinder…

wow_aufm_mac_eingekreist.jpg

RICHTIG. Die bei Apple spielen den ganzen Tag WoW. Leopard könnte schon seit mindestens nem halben Jahr draußen sein wenn Blizzard nicht dazwischen gefunkt hätte.

Jaja. Die Welt wird von Gamern regiert. :)

P.S.: Un jeder der weiß wie lang man braucht um ein Flug-Mount zu kriegen, wird mir zustimmen.

Spellforce 2 Dragon Storm – Mission 11 "Palast von König Ulf"

9. April 2007

Im Palast angekommen, müssen wir einen Weg zum Thronsaal finden, um den Former zu stellen. Wir begeben uns zuerst in östliche Richtung, wo wir einen Geweihten und Spiegelbilder unserer Partymitglieder besiegen, um an einen Schlüssel zu kommen. Wir finden im Laufe der Mission noch mehrere Schlüssel, die wir benötigen, um durch die verschiedenen Türen des Palastes zu kommen. Danach bewegen wir uns in südlicher Richtung und finden im Südwesten einen weiteren Geweihten, der sich jedesmal nach seinem Ableben in einem übriggebliebenen Untoten reinkarniert. Daher solltet man diese zuerst besiegen. Danach könnt ihr alle Gefängniszellen öffnen, wobei ihr einen Dieb rekrutieren könnt, der euch mit einigen Türen helfen kann (auch wenn ich ihn noch nicht brauchte) und auch König Ulf findet. Er hat dem Former die Herrschaft über Siebenburg überlassen, da die Bevölkerung kurz vor dem Verhungern war und er für Nachschub gesorgt hat. Danach hat er den König in den Kerker geworfen und holt ihn nur gelegentlich, um die Bevölkerung zu beruhigen. Wir begeben uns weiter in den Wohntrakt, da die Türen zum Thronsaal verschlossen sind. Dort besiegen wir einen weiteren Geweihten, der von Elementaren begleitet wird. Deren Säulen sollte man zuerst besiegen, da sie dadurch zusätzliche Kraft tanken. Auf unserem weiteren Weg werden wir von einer nicht enden wollenden Anzahl von Elementaren verschiedener Klassen angegriffen. Nach einem ewig anmutenden Kampf fällt Caine auf, dass wir diese Gegnerflut wohl stoppen sollten. Super Idee. Eine Leuchte. Wow. Ich wollt das eigentlich noch ewig machen bis mein Rechner irgendwann vor Langeweile auseinanderbricht. Naja, egal.
Wir springen also in jedes der Siegel, aus dem die Elementare kommen und postieren einen Mitstreiter auf der Quelle, aus der die Elementare kommen. Haben wir alle Quellen versiegelt, können wir mit unserem Avatar (alle anderen stehen ja blöd auf nem Siegel rum) eine Tür öffnen und uns über einen Geheimgang hinter die verschlossenen Türen schleichen, die uns bisher den Weg zum Thronsaal versperrt haben. Gott sei Dank wird unsere Party auch dorthin teleportiert. Dann bin ich nochmal zurück in den Wohnbereich gelaufen, wo ich einen Schalter gefunden habe, der einen Geheimgang zu einer Schatzkammer geöffnet hat. Da hat sich der befreite Dieb doch gelohnt, da er den Schalter gefunden hat. Nachdem er sich am Schatz bedient hat, macht er sich vom Acker. Wir finden viele schöne Gegenstände und können mit gefundenen Edelsteinen noch ein starkes Amulett für unseren Avatar schmieden. Danach begeben wir uns nach Norden und kämpfen uns zum Thronsaal vor.

endkampf-mit-dem-former.jpg

Dort treffen wir auf den Former, der von einer Zahl von Geweihten beschützt und in ein Schild gehüllt wird. Im Laufe des kompletten Kampfes solltet ihr immer zuerst die Geweihten ausschalten und den Former erst angreifen, wenn kein anderer Gegner mehr übrig ist. Ihr bekommt in diesem Kampf auch Unterstützung aber durch wen und was während und nach dem Kampf geschieht, sollte jeder selber herausfinden. Die wichtigsten Tipps zum erfolgreichen Durchzocken des Add-Ons habe ich euch geliefert. Genießt den Abspann.

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