Archiv der Kategorie Rollenspiele


Aufruf an alle Rollenspiel-Entwickler…

19. Juli 2011

Bitte keine Sumpf-Level mehr! Jetzt mal ehrlich: Warum?

Wie Geralt in ‘The Witcher’ zu Beginn von Kapitel 3 schon so schön gesagt hat: “Toll, schon wieder Sumpf und Elendsviertel”. Gut, das Spiel ist jetzt drei Jahre alt und damals hielt man es vielleicht für eine gute Idee. Wahrscheinlich liegt es auch an der existierenden Romanvorlage in der Wyzima eben an ein Sumpfgebiet grenzt. Aber jetzt mal ehrlich:

Es ist hässlich, dreckig, matschig und ungemütlich. Und als Jagdgebiet in zwei von fünf Kapiteln grenzt es fast ein wenig an Einfallslosigkeit.
Weite Ebenen, Gebirgskämme, verfallene Ruinen, Jahrtausende alte Wälder, verwinkelte Zwergenstädte unter Tage, Küstenmetropolen, tiefster Dschungel… All das bietet optisch so viel mehr und Gott sei Dank hat ’The Witcher 2′ auch gezeigt, dass man ohne einen Monster-verseuchten Sumpf ein großartiges Rollenspiel machen kann.

Also bitte nie wieder Morast, grünbraunen Matsch und das ständige Gesumme von Stechmücken.

P.S.: Auch in Dragon Age Origins hätte man das Klischee der im Sumpf lebenden Hexe nicht unbedingt bedienen müssen. Ehrlich nicht!

Fallout 3 Review

2. April 2009

Heute Abend gegen 17:32 Uhr MEZ habe ich die Hauptquestreihe von Fallout 3 beendet. Nachdem ich alle Orte erkundet, alle einzigartigen Waffen (jedenfalls die die Spaß machen) gefunden und alle Power-Rüstungen angelegt hatte, war es endlich an der Zeit, dem am süchtig machendsten Spiel dass ich je gespielt habe ein Ende zu setzen. Was soll ich abschließend sagen? Es waren die mit Abstand einfallsreichsten und kreativsten Charaktere, ein absolut glaubwürdiges und gelungen inszeniertes Setting und ein herausforderndes Gegnerdesign. Bei den Nebenquests war von Sklavenhandel über das Finden einer über 250 Jahre alten Stradivari-Violine bis hin zur Rettung eines lebenden Baumes (in dem ein Mensch steckt) alles dabei. Und ausgerüstet mit einer Gatling-Laser-Gun und dem Prototyp einer zu mir sprechenden medizinischen Power-Rüstung war die Flucht aus der Enclave-Hochburg Raven Rock und die anschließende Rückeroberung der Jefferson Memorial ein wahres Vergnügen. Und das sind nur einige der Gründe warum es bisher das beste und fesselndste Single-Player-Spiel ist, das ich je gespielt habe. Ich werde es vermissen.
Aber mit dem dritten Add-On “Broken Steel” steigt die Levelgrenze dann auf 30 und das könnte das Erlebnis “Fallout 3″ für mich wieder um unzählige Stunden verlängern. Nicht dass es nicht eigentlich schon genug wären für ein einziges Spiel. :)

Fallout 3 – Crash in Rivet City

30. Januar 2009

Für alle aktuellen Erforscher der Capitol Wastelands hier ein sehr sinnvoller Tipp:

Solltet ihr – so wie ich eben – im Bug des Flugzeugträgers von Rivet City feststecken, da Fallout jedesmal abschmiert wenn ihr eine der beiden Türen zur Außenwelt durchschreiten wollt, kann euch ein kleiner aber mächtiger Kniff weiterhelfen. Aktiviert eine Quest, deren Zielort ihr bereits bereist habt und öffnet die Konsole mit ^. Gebt nun ‘movetoqt’ ein und ihr werdet zum Questort “teleportiert”.

Ich danke dem Forum – welches auch immer das nochmal war – indem ich den Post gefunden habe. Dieser Konsolenbefehl hat mich davor bewahrt das Spiel vor lauter Frust zu deinstallieren :) .

Erster Eindruck Fallout 3

6. Januar 2009

Nach sechs Stunden Spielzeit im atomar verstrahlten Osten der USA, dem ersten erlegten Behemoth-Supermutant und dem Fund des MiniNuke-Werfers hat mich Fallout 3 nun vollends in seinen Bann gezogen. Und das obwohl ich nur widerwillig aufgrund all der positiven Rezessionen aus Fachpresse und meinem Freundes- und Bekanntenkreis zu dem Titel gegriffen habe. Widerwillig daher da ich persönlich kein Freund von postapokalyptischen Endzeit-Szenarien, mutierten Gegnern und nem Haufen Zombies (auch wenn es hier Ghoule sind) bin.

Wer allerdings eine Affinität zu Rollenspielen und Shootern hat ist in den Weiten der Capital Wastelands durchaus sehr gut aufgehoben. Die allgegenwärtige Untergangsstimmung, der ständige Mangel an Munition, der Verschleiß der Ausrüstung und die unterschiedlichen Charaktere (von selbsternannten Sheriffs über nymphoman veranlagte Kleptomaninen bis hin zu durchgeknallten Hausfrauen, die den Atomkrieg irgendwie nicht mitbekommen haben und noch was von einem grasgrünen Vorgarten faseln) machen das Spiel zu einem absoluten Must-Have aus dem Jahr 2008.

Kein Support für Sacred 2 unter XP auf dem Mac

9. Dezember 2008

Wir wollten nur schön gemeinsam im lokalen Netzwerk die Welt Ancaria von den Monsterhorden befreien. Doch auch nach zahlreichen Neuinstallationen und Treiber-Variationen mag Sacred 2 nicht länger als 15 Minuten auf dem MacBook meiner Freundin laufen, ohne abzuschmieren. Der Support des Publishers Koch Media sagt dazu nur: “Das Spiel unterstüzt leider keine Emulatoren. Sie werden das Spiel leider nicht fehlerfrei auf dem MacBook zum Laufen kriegen.”

Trotz des mehrfach erwähnten “leider” ist das leider keine zufriedenstellende Antwort. Erstens ist Bootcamp von meinem Verständnis her kein Emulator (XP wird immerhin nativ gebootet) und zweitens stimmen die Minimalvoraussetzungen auf der Packung mit der Hard- und Software-Ausstattung des MacBooks überein.

Wenigstens ein Vermerk das MB’s nicht unterstützt werden, würde ich mir in Zukunft auf den Packungen wünschen.

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