Bitte keine Sumpf-Level mehr! Jetzt mal ehrlich: Warum?
Wie Geralt in ‘The Witcher’ zu Beginn von Kapitel 3 schon so schön gesagt hat: “Toll, schon wieder Sumpf und Elendsviertel”. Gut, das Spiel ist jetzt drei Jahre alt und damals hielt man es vielleicht für eine gute Idee. Wahrscheinlich liegt es auch an der existierenden Romanvorlage in der Wyzima eben an ein Sumpfgebiet grenzt. Aber jetzt mal ehrlich:
Es ist hässlich, dreckig, matschig und ungemütlich. Und als Jagdgebiet in zwei von fünf Kapiteln grenzt es fast ein wenig an Einfallslosigkeit.
Weite Ebenen, Gebirgskämme, verfallene Ruinen, Jahrtausende alte Wälder, verwinkelte Zwergenstädte unter Tage, Küstenmetropolen, tiefster Dschungel… All das bietet optisch so viel mehr und Gott sei Dank hat ’The Witcher 2′ auch gezeigt, dass man ohne einen Monster-verseuchten Sumpf ein großartiges Rollenspiel machen kann.
Also bitte nie wieder Morast, grünbraunen Matsch und das ständige Gesumme von Stechmücken.
P.S.: Auch in Dragon Age Origins hätte man das Klischee der im Sumpf lebenden Hexe nicht unbedingt bedienen müssen. Ehrlich nicht!