Archiv der Kategorie Ego-Shooter


Erster Eindruck zu Call of Duty:World at War

23. November 2008

Nach den ersten drei Missionen im Südpazifik kann ich bereits sagen dass der neueste Ableger der Call-of-Duty-Reihe von Treyarch nicht an die Klasse des Vorgängers von Infinity Ward heran kommt. Das mag an dem aufgewärmten Setting des Zweiten Weltkriegs, der flachen Story oder den fehlenden Innovationen liegen.

Nichtsdestotrotz ist World at War ein solider und actiongeladener Shooter der eine gehörige Portion Atmosphäre mitbringt. Man kann sich mit diesem Titel durchaus mehrere Stunden gut unterhalten sofern man den immer gleichen Schauplätzen, Waffen und Gegnern der 40iger Jahre nicht schon seit längerem überdrüssig geworden ist.

Prypiat – auch beim zweiten Mal ein cineastisches Erlebnis…

14. Juli 2008

Auch beim zweiten Mal treibt einem die erste offiziell genehmigte ‘Assassination Mission’ des britischen SAS im Körper von “Leftenant” Price den Schweiß auf die Stirn. Es ist einfach atemberaubend sich in seinem Ghillie Suit durch das Unterholz und das hüfthohe Gras der ukrainischen Geisterstadt Prypiat nahe Tschernobyl zu schleichen, während eine ganze Kompanie sowjetischer Soldaten nur um wenige Zentimeter an einem vorbeimarschiert während man unter zahlreichen vollbesetzten Mannschaftstransportern auf dem Bauch entlanggleitet. So viele AK’s und Raketenwerfer, die bei jedem kleinen Fehler oder einem verfrühten aus-der-Deckung-gehen das sofortige elektronische Ableben bedeuten können, laufen geschultert oder im Anschlag an einem vorbei, während man sich durch verrostete Container und über Friedhöfe schleicht. Und wenn man es doch mal ein wenig verpatzt und zu früh den Abzug betätigt bekommt man nach einem glücklich ausgegangen kleinen Schusswechsel sofort ein “The word ‘stealth’ means nothing to you, right?” vom leitenden Offizier Major McMillan zu hören.

Die Atmosphäre, die hitzigen Wortwechsel in den Gefechten und die gelungen vertonten Befehle der Teammitglieder lassen vergessen, das man einem starren Pfad folgt ohne jede spielerische Freiheit und von Augenblick zu Augenblick auf immer neu gescriptete Sequenzen reagiert. Viele fordern immer Entscheidungsfreiheit in den Spielen und im Falle eines GTA 4 oder Oblivion mag das Sinn machen. Aber wer braucht bei Shootern wirklich die Freiheit, ob er jetzt zuerst die Bombe entschärft oder den Informanten rettet, wenn er eine so fantastisch inszenierte und authentische Welt wie in Call of Duty 4: Modern Warfare vorgesetzt bekommt?
Ich möchte diese ‘Lobpreisung’ mit der Bitte an Activision enden lassen, CoD 6 bitte nicht auch wieder im Zweiten Weltkrieg spielen zu lassen. CoD 4, Crysis und auch Rainbow Six:Vegas haben gezeigt, dass es auch schöner, besser und vor allem origineller geht, als immer wieder diesen einen Krieg aufzuwärmen.

Und an alle Fans von guten Settings, Stories und authentischen Schauplätzen, denen dieses Schmankerl der Shottergeschichte bisher entgangen ist, kann ich einen Ausflug nach Prypiat nur empfehlen. Und für alle Fans von großen und offenen Welten hoffe ich darauf, dass Ubisoft mit Far Cry 2 das erreicht, was sie sich selbst zum Ziel gesetzt haben. Wenn ich auch nur einmal mehr als 10 Minuten untätig durch die afrikanische Steppe laufen muss um von einem Auftrag zum nächsten zu gelangen, greife ich doch lieber noch mal zu Call of Duty 4.

R6Vegas2

5. Juni 2008

Fazit: So schlecht wie es in den meisten Bewertungen einschlägiger Gaming-Zeitschriften oder Internet-Rezensionen weggekommen ist, ist es dann echt nicht. Ich war vom Vorgänger ziemlich begeistert und so spannend das Spielkonzept früherer Rainbow-Teile war, so richtig meins waren das stundenlange Planen und die anschließenden zehn Minuten Action ja nie.

Ich mochte Rainbow Six: Vegas aufgrunde seines Spielkonzeptes, des Settings und der Tatsache, dass man nicht als übermächtiger Super-Geheimagent-Alleingänger unterwegs war. Die Story udn vor allem das Ende um Irena Moralez war etwas unzufriedenstellend aber das ging ja nicht nur mir so.

R6Vegas2Der Nachfolger macht trotz des kargen Leveldesigns und der kurzen Spieldauer dennoch auch Sachen richtig bzw. besser als im eigentlichen “Vegas”. Zum einen das Belohnungssystem mit den EXP-Points und das A.C.E.S.-System. Letzteres schaltet neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder auch Tarnfarben frei, wenn man zum Beispiel fünf Gegner aus großer Entfernung tötet oder von hinten überwältigt. Das motiviert meiner Meinung nach genug um als Fan des ersten “Vegas” auch Vegas2 bis zum Ende durchzuspielen. Auch wenn die Story mal wieder nicht so wirklich spannend und fesselnd ist. Beim Leveldesign muss man allerdings das vorletzte Kapitel hervorheben. Hier treibt man sich zwar auch nur bei Nacht in einer kargen Ölraffinerie herum aber die Tatsache, dass dieser Einsatz eine One-Man-Show für den Protagonisten Bishop ist und wir somit auf die Unterstützung des restlichen Rainbow-Teams verzichten müssen, macht die Mission interessant, abwechslungsreich aber auch sehr herausfordernd.

Etwas enttäuscht hat mich die Vertonung des Spiels da bei manchen Zwischensequenzen die Sprecher zum Beispiel nur minimal lauter sind als das Rotorgeräusch des Einsatzhelikopters und damit ist es oft schwer, der Story zu folgen.

Zum Schluss kann man eigentlich nur sagen: Wen Rainbow Six: Vegas nicht nur wegen der Casinos fasziniert hat, der wird auch an Vegas2 seinen Spaß haben. Alle anderen sollten dann doch entweder die alten Rainbow-Teile aus dem Schrank kramen, wenn sie auf aufwendiges Planen vor Missionsbeginn stehen oder einfach Ghost Recon spielen :) .

Vor lauter Faszination die Screenshots und Komplettlösungen vergessen ;)

1. November 2007

“Sieht das geil aus.”Das war das erste, was ich mir gedacht habe, nachdem ich in der ersten Mission von Medal of Honor Airborne im italienischen Adanti zum allerersten Mal durch das Zielfernrohr einer Springfield geschaut habe, um kurz darauf den ersten deutschen Kommandanten auszuschalten. Das war ein Feeling wie im Film “Enemy at the Gates”.Die Unschärfe beim Zoomen sieht unglaublich gut aus. Auch die Schlacht am Utah Beach am D-Day in der Normandie war eindrucksvoll. In der Ferne sieht man die englische und amerikanische Marine auf den Strand zuhalten, während man als Fallschirmtrupp die deutschen Bunker von der Landseite aus aufreibt. Das Spiel fesselt jede Sekunde und daher kommt es auch, dass ich noch keine Screenshots erstellt habe und somit noch keine Beiträge online sind. Aber ich werde mich wenn wieder Zeit ist definitiv dran setzen. Die Kampagne spiele ich gern auch noch ein zweites Mal. ;)

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