Archiv der Kategorie Allgemein


Catalyst 11.7 HDMI/DP Audiotreiber-Installation nicht erfolgreich

29. Juli 2011

Falls sich grade jemand mit dem gleichen Problem wie ich rumschlägt und beim Update von ATI Catalyst 11.2 auf 11.7 immer den Fehler bekommt, dass der HDMI/DP-Audiotreiber nicht installiert werden konnte und somit das Catalyst Control Center nicht mehr startet:

Einfach die Beta von Catalyst 1.8 installieren und alles läuft wieder problemlos.
So ging es zumindest mir mit einer HD5700 unter Windows 7 (64 Bit).

XML-RPC für WordPress aktivieren

25. Mai 2010

Allen, die ihren Blog durchaus auch gern mal unterwegs mit Hilfe der WordPress-iPhone-App mit neuen Artikeln befüllen, könnte der unten dargestellte Screen bekannt vorkommen.

Bevor man nun per FTP in irgendwelchen Dateien rummurkst, sollte man einfach mal in den Einstellungen der WordPress-Installation nachschauen. Unter “Schreiben” -> “Fernpublizieren” findet sich die Checkbox “XML-RPC aktivieren”. Nun die Einstellungen übernehmen und der Zugriff via iPhone sollte wieder problemlos funktionieren.

Neuer Rechner…

3. Februar 2010

Gestern Abend war es endlich soweit. Ich habe alle Bauteile meines neuen Spielzeugs bestellt und mir vorher noch den passenden Monitor beim lokalen Media Markt abgeholt. Das Preis/Leistungsverhältnis des BenQ 24″ ist durch das aktuelle Angebot des Elektrowarenhauses unvergleichlich gut.

Hier aber mal die komplette Konfiguration meines neuen Rechners:

Wenn der Kleine dann mal zusammengesetzt und aufgebaut ist werde ich mal Crysis mit der High-Res-Mod installieren und ihm direkt mal zeigen wo seine Grenzen liegen :)

Erfahrungsberichte über das Gerät an sich und auch den kompletten Bestell- und Versandvorgang bei VV Computer und MindFactory folgen asap (genau wie hoffentlich auch der Versand).

Review: Uncharted

7. Dezember 2009

Ja, richtig gelesen: Dies ist die Review zum ersten Teil der Uncharted-Reihe. Mit zwei Jahren Verspätung hat das Spiel nun auch mal seinen Weg in mein PS3-Laufwerk gefunden.

Aus Ermangelung eines richtigen “Story-Spiels” – nachdem ich jetzt Assassins Creed 2 durch habe – wollte ich den durchweg gut bewerteten Tomb-Raider-Klon mal ausprobieren. Die erste Stunde führt einen gut ins Spiel und die Geschichte ein und entfaltet dabei eine vielversprechende Story, die mit der Suche nach der berüchtigten Goldstadt El Dorado beginnt.

Die Bewegungen vom Protagonisten Drake sind mittlerweile und besonders im direkten Vergleich zum Assassinen Ezio ein bißchen behäbig und schwammig. Das Kampf- und Deckungssystem ist ehrlich gesagt nicht so meins aber durchaus fair und gut bedienbar. Die KI bemüht sich, es dem Spieler durch Flankenangriffe und den geschickten Einsatz von Granaten schwer zu machen. Man muss ständig in Bewegung bleiben um den Gegnerhorden Herr werden zu können. Allerdings wechseln sich nach einer guten Stunde immer wieder im gleichen Turnus die Kletterpartien und die Schießereien ab, was ein wenig konstruiert wirkt. Zumal die Gegner einem regelmäßig geskriptet in den Rücken fallen, was an manchen Stellen unrealistisch und konstruiert wirkt.

Die Waffenauswahl deckt das gewohnte Spektrum ab, von der Pistole über die Schotflinte und die AK bis hin zur Granate. Was allerdings ein wenig verwirrend ist, ist dass die Pistole die beste Waffe ist. Ein relativ großer Munitionsvorrat (auch wenn in Uncharted chronischer Munitionsmangel herrscht), die beste Präzision auf Entfernungen (was ja eigentlich recht untypisch für eine 9mm ist) und eine höhere Durchschlagskraft als zum Beispiel die AK.

Der einzige weitere und somit auch letzte Kritikpunkt am Spiel ist die durchaus selbstmörderisch anmutende Angewohnheit der Gegner, immer bis auf wenige Meter an Drake heranzustürmen. Das macht in den meisten Gebieten die 9mm-Schrotflinte-Kombination zur perfekten Waffenwahl.

Atmosphärisch und was die Inszenierung betrifft kommt einem Uncharted vor wie eine Mischung aus Tomb Raider und einem Indiana Jones-Film und vereint dabei die besten Eigenschaften beider Titel. Alles in allem ein sehr gutes Spiel für Leute die Tomb Raider bereits gemocht haben – und das nicht nur wegen Lara Croft – und auf Third-Person-Action mit gelegentlichen Klettereinlagen stehen. Zumal der zweite Teil den ersten ja noch weit übertreffen soll, wenn man den Tests in der Fachpresse glauben mag. Mein Fall ist das Spiel allerdings trotzdem irgendwie nicht, vor allem nicht als direkter persönlicher Nachfolger von Assassins Creed 2.

Ich persönlich warte lieber auf die DLC’s zu Ubisofts Meuchelabenteuer und überbrücke die Feiertage mit FIFA, dem MP-Modus von Modern Warfare 2 und Killzone 2.

Retrospektive zu Modern Warfare 2

24. November 2009

Jetzt sind knapp zwei Wochen vergangen seit der neueste Ego-Shooter von Infinity Ward das Neonlicht der Videospiel-Regale erblickt hat. Da ich primär eher der Singleplayer-Fanatiker bin, bin ich mal wieder sehr davon begeistert, dass man sich während der ganzen Kampagne so fühlt, als wäre man gerade bei den Dreharbeiten zu Black Hawk Down oder The Rock zugegen. Bis auf ein paar kleine Lücken in der relativ mauen aber durchaus akzeptablen Story (Warum Makarov in Moskau nicht einfach erschießen? Warum wird der am Ende der Geschichte einfach ignoriert? Warum kann die russische Polizei/Geheimdienst nicht nachweisen, dass die Amis nicht schuld waren an dem Massaker am Flughafen?) ist Infinity Ward hier mal wieder ein cineastisches Meisterwerk und ein durchaus gelungener Nachfolger des ersten Modern Warfare gelungen.

Persönlich trifft das Setting genau meinen Geschmack, angefangen von dem (im Vorfeld oft gesehenen) Infiltrieren einer verschneiten, russischen Militärbasis über die Befreiung von Geiseln auf einer Ölplattform bis hin zu meiner Lieblingsmission – der Rettung von Captain Price aus den Katakomben des Gulag, einer mittelalterlichen Festung an der Ostküste Russlands.

Der Multiplayer ist genau wie beim Vorgänger sehr gut gelungen auch wenn mir persönlich der von Battlefield Bad Company mehr Spaß gemacht hat. Das liegt denke ich vor allem an der Verfügbarkeit von Fahrzeugen und dem sehr guten MP-Modus Gold Rush. Nichtsdestotrotz ist die Perk-Funktion in Modern Warfare 2 ein gelungener Anreiz, das Spiel immer mal wieder in das Bluray-Laufwerk der PS3 einzulegen.

Es gibt natürlich – wie Presse und Medien seit Wochen berichten – einige recht fragwürdige Momente in Modern Warfare 2, die den “gespielten” Krieg aus einer grausameren Perspektive darstellen, als es andere Ego-Shooter bisher getan haben. Abgesehen von der viel diskutierten Flughafen-Mission in der Anfangsphase des Spiels gibt es im vorletzten Abschnitt “Just like Old Times” eine Szene, in der sich der Spieler in Form des Alter Egos “Soap” MacTavish an der Seite von Captain Price kopfüber an einer Felswand abseilt und mit einem Kampfmesser die darunter stehende Wache eliminiert. Der Kameraauschnitt zeigt dabei das von Todesangst gezeichnete Gesicht mit den weit aufgerissenen Augen der Wache in einer kompletten Totalen, während ihm das Messer in die Brust gerammt wird. Diese Szene und auch der komplette Anfang der Flughafen-Mission haben mich vor dem Bildschirm atemlos und mit einem Baseball-großen Klos vor meinem Controller zurückgelassen. Dies ist eine Erfahrung die kein Videospiel in dieser Form bisher hervorrufen konnte und bei Vielen stellt sich nun die Frage: Warum zeigt man so etwas in dieser Art und Weise und liefert allen “Killerspiel”-Gegnern zusätzlich unbestreitbares Material für ihre allzu oft schlecht recherchierten und haltlosen Verbots-Parolen? Der Modern Warfare 2-Autor Jesse Stern hat die Szene kommentiert mit “[...]ein Risiko [...], dass wir einfach eingehen mussten.” (Quelle: PC Games).

Ich ganz persönlich muss für mich abschließend sagen, dass ich die Szenen verstörend und einschüchternd fand und so etwas in einem Videospiel auch nicht ein zweites Mal in dieser Form sehen muss. Allerdings bin ich andererseits ein wenig dankbar, diese Erfahrung einmal – und hoffentlich ein letztes Mal – gemacht zu haben und dass Infinity Ward mutig – oder wahnsinnig – genug war, so etwas in einen vor Realismus nur so strotzenden Shooter wie Modern Warfare 2 einzubauen. Denn so etwas überschreitet – nicht nur in Videospielen – ganz klar eine Grenze bei der jeder Konsument genau vor Augen geführt bekommt, ob er noch ein gesundes Mass an Realitätswahrnehmung in sich hat und Videospiele vom echten Leben unterscheiden kann. Und jeder der diese Szenen nicht in gewisser Weise verstörend empfunden hat sollte meiner Meinung nach mehr als dringend professionelle Hilfe aufsuchen.

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