Monatsarchiv für Januar 2009


Erster Eindruck Fallout 3

6. Januar 2009

Nach sechs Stunden Spielzeit im atomar verstrahlten Osten der USA, dem ersten erlegten Behemoth-Supermutant und dem Fund des MiniNuke-Werfers hat mich Fallout 3 nun vollends in seinen Bann gezogen. Und das obwohl ich nur widerwillig aufgrund all der positiven Rezessionen aus Fachpresse und meinem Freundes- und Bekanntenkreis zu dem Titel gegriffen habe. Widerwillig daher da ich persönlich kein Freund von postapokalyptischen Endzeit-Szenarien, mutierten Gegnern und nem Haufen Zombies (auch wenn es hier Ghoule sind) bin.

Wer allerdings eine Affinität zu Rollenspielen und Shootern hat ist in den Weiten der Capital Wastelands durchaus sehr gut aufgehoben. Die allgegenwärtige Untergangsstimmung, der ständige Mangel an Munition, der Verschleiß der Ausrüstung und die unterschiedlichen Charaktere (von selbsternannten Sheriffs über nymphoman veranlagte Kleptomaninen bis hin zu durchgeknallten Hausfrauen, die den Atomkrieg irgendwie nicht mitbekommen haben und noch was von einem grasgrünen Vorgarten faseln) machen das Spiel zu einem absoluten Must-Have aus dem Jahr 2008.

Viele gute (allerdings keine grandiosen) Titel Ende 2008

6. Januar 2009

Nach CoD: World at War zählt meiner Meinung nach auch der jüngste Ableger der C&C-Reihe in diese Kategorie. Es ist ein solides, spannendes und durchaus lustiges Echtzeit-Strategie-Spiel, das Missionen für Anfänger und auch Profis liefert. Besonders das japanische Empire of the Rising Sun ist mit seinen Transformer-ähnlichen Einheiten eine Freude für echte Mikro-Manager.

Es ist also wie bereits erwähnt ein gutes Spiel ohne große Innovationen. Das muss allerdings auch nicht immer etwas Schlechtes sein. Nicht jede “Innovation” muss immer gut für das Gameplay sein. Den Nanosuit aus Crysis fand ich persönlich eher lästig als wirklich hilfreich. Die Notwendigkeit zu Essen hat mir in GTA: San Andreas die letzte Mission versaut, da ich bei der abschliesenden Verfolgungsjagd einfach im Auto verhungert bin.

Wie ist eure Meinung? Muss jedes Spiel zwangsläufig eine Innovation enthalten oder sind Titel mit einem bewährten und soliden Konzept nicht auch in gleichem Maße fähig, den Spieler für mehrere Stunden gut zu unterhalten?

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