Monatsarchiv für November 2008


Batterie-Status gesucht

24. November 2008

Nach geschlagenen sechs Stunden Musik hören über das iPhone-App “iPod” sinkt der Akku regelmäßig auf die gefürchteten 20%. Der niedrige Batteriezustand symbolisiert sich fortan über das unübersehbare rote Leuchten der Akku-Anzeige. Was ich allerdings vermisse ist die umfangreich ausgestattete und informative Darstellung der Energieversorgung, die man von Mac OS X gewohnt ist. Warum kann ich mir nicht die Restdauer des Akkus in Prozent oder in Minuten anzeigen lassen sondern muss mit der ungenauen Batterie-Balken-Anzeige leben?

Ich war ja schon enttäuscht dass es nicht mit Bordmitteln des iPhones möglich war. Aber dass es noch nicht einmal ein App im App-Store gibt finde ich schon seltsam. Bin ich echt der Einzige den das stört? Wenn es jedes 0815-Handy zu Stande bringt den Akkustatus in Prozent und verbleibender Zeit anzuzeigen, warum dann auch nicht dass momentan (meiner Meinung nach) beste Smartphone dass für Geld zu haben ist?

Erster Eindruck zu Call of Duty:World at War

23. November 2008

Nach den ersten drei Missionen im Südpazifik kann ich bereits sagen dass der neueste Ableger der Call-of-Duty-Reihe von Treyarch nicht an die Klasse des Vorgängers von Infinity Ward heran kommt. Das mag an dem aufgewärmten Setting des Zweiten Weltkriegs, der flachen Story oder den fehlenden Innovationen liegen.

Nichtsdestotrotz ist World at War ein solider und actiongeladener Shooter der eine gehörige Portion Atmosphäre mitbringt. Man kann sich mit diesem Titel durchaus mehrere Stunden gut unterhalten sofern man den immer gleichen Schauplätzen, Waffen und Gegnern der 40iger Jahre nicht schon seit längerem überdrüssig geworden ist.

HDMI-Kabel für 90,- €?

20. November 2008

Nachdem (der 0%-Finanzierung von Media Markt sei Dank) nun ein kleiner Samsung LCD mit einer Bildschirmdiagonale von einem guten Meter unser Wohnzimmer ziert, habe ich mir angestrengt überlegt, wie ich die 1920×1080 Pixel mit meiner PS3 in Einklang bringe. Als Möglichkeiten bleiben ja meines Wissens nur ein Component- oder ein HDMI-Kabel. Die Entscheidung zu Gunsten des digitalen Kabels war schnell getroffen, da die Konsole von Sony ein digitales Signal rausgibt. Beim analogen Component-Kabel würde das Signal durch das Umwandeln von digital zu analog zu digital zusätzlich an Qualität verlieren.

Da ich keine zwei Tage auf mein Kabel warten wollte (was also eine Bestellung bei amazon kategorisch ausschließt) war ich im Media Markt auf der Suche nach einem günstigen und kurzen HDMI-Kabel. Da mir 19,99 € (das war das günstigste vorhandene Angebot) dann aber doch zu teuer war habe ich mich mal beim Conrad um die Ecke umgeschaut. Die haben momentan ein NoName-2Meter-HDMI-Kabel für 4,95 € im Sortiment. Eingepackt, ab nach Hause, angeschlossen und siehe da: Es funktioniert und es sieht klasse aus.

Und jetzt erklär mir bitte mal jemand warum ich für ein 2m-Kabel bis zu 90,- € ausgeben soll, wenn ein Kabel für 1/18 ein super Ergebnis liefert? Nur weil ein toller Name drauf steht? Rauschen oder krisseln kann das Bild ja schlecht. Bei digital gibt es ja immerhin nur “Bild” oder “kein Bild”.

Wer also keine Sehkraft von 200% hat (die braucht man nämlich sicher wenn man bei den HDMI-Kabeln einen Unterschied sehen will) der kann unbesorgt zur 5€-Strippe von Conrad greifen.

DMC4 – Zweiter Eindruck

20. November 2008

Genau diesen habe ich gestern beim zweiten Endgegner – der Riesenkröte Bael – hinterlassen. Auch der zweite Abschnitt hält was das Intro und das Tutorial bereits versprechen: musikalisch und optisch perfekt inszenierte Action. Es ist immer wieder schön zu sehen wie der Held Nero einen haushohen, zu Boden gekämpften Endgegner mit seinem Dämonenarm wie eine Puppe durch die Gegend schleudert. Und dabei bleibt jeder Kampf fair. Denn für jeden Bossgegner gibt es die entsprechende Taktik. Bei einer riesigen Kröte sollte man sich eben sinnvoller Weise vom Maul fernhalten…

Devil May Cry 4 – Erste Eindrücke

12. November 2008

Nach der ersten Stunde DMC4 kann ich im direkten Vergleich zu Lucasarts neuestem Hack’n'Slay Star Wars Force Unleashed sagen, dass es eine ganze Spur… hmm, welches Adjektiv passt da am Besten…ganz einfach: cooler ist.

Der neue Protagonist Nero ist ebenso sarkastisch und lässig wie sein Vorgänger Dante. Letzterer hat ebenfalls einen Auftritt im neusten Ableger der Dämonenjägerhatz und ist im Gegensatz zum dritten Teil erwachsener, abgeklärter und professioneller. Chronologisch spielt Teil 4 nach den ersten beiden DMC-Teilen, Teil 3 behandelte ja die Vorgeschichte um den jungen Dante und seinen Bruder Vergil.

Das Kampfsystem geht DMC-Veteranen gewohnt locker von der Hand, die Kombos sind größtenteils identisch mit DMC3, wenn auch aufgrund des ausgetauschten Helden und der minimal differenzierenden Bewaffnung anders choreographiert. Eine wundervolle Neuerung hat das Spiel jedoch was das Kämpfen und die Kombos noch spaßiger macht – Neros rechten Arm. Dieser ist dämonischen Ursprungs und ermöglicht das Greifen, Schleudern und Verprügeln der zahlreichen Gegner. Somit hat man für die Kombos nun drei Waffen gleichzeitig zur Verfügung. Zudem verfügt das Schwert von Nero über einen Motor, der sich über den eingebauten Motorradgriff aufziehen lässt. Der darauf folgende Schwertstreich zeigt besonders viel Wirkung und fackelt zudem noch ein pyrotechnisches Feuerwerk ab.

Mit eben solchem endet auch der Abschluß der ersten Mission – dem Endkampf gegen den haushohen Feuerdämon Belial, einer Mischung aus Ifrit (Final Fantasy Reihe) und dem Grubendämon Mannoroth aus Warcraft 3. Dieser Kampf ist ebenso cool eingeleitet und inszeniert wie die Bosskämpfe in DMC3. All das lässt mich hoffen dass der Rest der Story diesen furiosen Anfang weiterführt und es qualitativ das Level des Vorgängers hält oder es sogar noch übertrifft.

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