20. März 2007
Momentan bin ich wieder Vollzeit-BA-Student im Bereich Digitale Medien und das gaaaaanze Semester bis auf zwei Kurse beziehen sich auf das Projekt. Und das jetzt schon seit fünf Wochen. Furchtbar. Da braucht man schon fast wieder Urlaub.
Neunzehn Leute versuchen ein Magazin mit dazugehöriger Homepage und Abschlussevent auf die Beine zu stellen. Gott sei Dank (so ein Zufall, da das Projekt “Die zehn Gebote 2.0″ heißt) haben wir jetzt seit letzte Woche einen Namen, wie das Magazin heißen soll. “Uneins”. Is mir in der Mensa als beschreibendes Merkmal unseres Kurses eingefallen. Und da man da ne Menge reininterpretieren kann, haben wir das genommen. War nicht als ernst gemeinter Vorschlag gedacht aber die besten Einfälle kommen einem eben beim Essen.
Da die endlosen neunzehnmeinungs-Diskussionen nun fast nicht mehr vorhanden sind, sondern alle Projektgruppen jetzt richtig arbeiten können bzw. müssen, ist es eigentlich wieder angenehmer. Vor ner Woche war ich fast am Durchdrehen. Immer nur Brainstorming, Vorschläge anschreiben, welche auswählen, sie am nächsten Tag verwerfen, Brainstorming machen, Vorschläge anschreiben, welche auswählen, sie am nächsten Tag verwerfen, Brainstorming machen,….
NA, MERKT IHR WAS? Da wird man ja irre. Aber deswegen werden Projekte in Firmen und im realen Leben auch nie mit neunzehn Leuten, die den selben Job haben bearbeitet. Wird schon einen sinnvollen Grund haben. Aber das ist ja jetzt vorbei. Noch sieben Wochen und dann haben wir ein neuartiges, hochwertiges Magazin mit dem wir alle glücklich sind. Vielleicht. Vielleicht sind auch alle nur zufrieden. Aber das werden wir auf jeden Fall sein.
Stürz mich dann mal wieder in die Arbeit als Mitglied der Layout-Gruppe und layoute mal was.