Catalyst 11.7 HDMI/DP Audiotreiber-Installation nicht erfolgreich

29. Juli 2011

Falls sich grade jemand mit dem gleichen Problem wie ich rumschlägt und beim Update von ATI Catalyst 11.2 auf 11.7 immer den Fehler bekommt, dass der HDMI/DP-Audiotreiber nicht installiert werden konnte und somit das Catalyst Control Center nicht mehr startet:

Einfach die Beta von Catalyst 1.8 installieren und alles läuft wieder problemlos.
So ging es zumindest mir mit einer HD5700 unter Windows 7 (64 Bit).

Vertikaler Splitscreen auf Konsolen – Echt jetzt?

20. Juli 2011

Nachdem ich nach unzähligen Dienstagen (nicht zu verwechseln mit Diensttagen) den Koop-Modus von Modern Warfare 2 (Spec-Ops) nun endlich zusammen mit nem Kumpel an der PS3 durchgezockt habe, sind wir nun auf der Suche nach weiteren (guten!) Splitscreen-Shootern für meine Lieblingskonsole. Gar nicht so einfach das Ganze, vor allem nicht wenn man es auf Ego-Shooter beschränkt. Aber irgendwie muss die Zeit bis zum 08. November ja überbrückt werden.

Eigentlich gibt es nur die folgenden Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge), die überhaupt in Frage kommen:

  • CoD: World at War
  • Haze
  • Killzone 3
  • Rainbow Six Vegas 2
  • Resistance
  • Resistance 2

Die letzten Beiden scheiden schonmal aus, da sich das Ganze anfühlt, als hätte man Plastikgewehre vom Kirmesschiessstand in der Hand. World at War und R6 Vegas 2 haben wir beide schon gezockt, von daher ist ein Kampagnen-Koop jetzt nicht sooo herausfordernd.

Durch die zufällige Entdeckung, dass der aktuellere der beiden verbleibenden Titel bei einer großen deutschen (und roten) Elektronikwarenkette für einen Spottpreis zu haben war, ist es dann Killzone 3 geworden.

Auch hier gibt es keinen horizontalen Splitscreen. Durch die Tatsache dass man in der Kampagne auch gern mal von erhöhten oder tiefer liegenden Ebenen beschossen wird, ist das in diesem Titel noch zu verkraften.
Dennoch wäre auch hier ein bißchen mehr Einblick in die Breite der Schlachtfelder wünschenswert. Von daher ein Aufruf an alle Entwickler, die bei einem Spiel aus der Ego-Perpesktive einen lokalen Koop-Modus integrieren wollen: Bitte eine Option für horizontalen und vertikalen Splitscreen einbauen! Danke!

P.S.: Mein neues Lieblingsspielzeug – geile Idee, Guerilla Games :)

Aufruf an alle Rollenspiel-Entwickler…

19. Juli 2011

Bitte keine Sumpf-Level mehr! Jetzt mal ehrlich: Warum?

Wie Geralt in ‘The Witcher’ zu Beginn von Kapitel 3 schon so schön gesagt hat: “Toll, schon wieder Sumpf und Elendsviertel”. Gut, das Spiel ist jetzt drei Jahre alt und damals hielt man es vielleicht für eine gute Idee. Wahrscheinlich liegt es auch an der existierenden Romanvorlage in der Wyzima eben an ein Sumpfgebiet grenzt. Aber jetzt mal ehrlich:

Es ist hässlich, dreckig, matschig und ungemütlich. Und als Jagdgebiet in zwei von fünf Kapiteln grenzt es fast ein wenig an Einfallslosigkeit.
Weite Ebenen, Gebirgskämme, verfallene Ruinen, Jahrtausende alte Wälder, verwinkelte Zwergenstädte unter Tage, Küstenmetropolen, tiefster Dschungel… All das bietet optisch so viel mehr und Gott sei Dank hat ’The Witcher 2′ auch gezeigt, dass man ohne einen Monster-verseuchten Sumpf ein großartiges Rollenspiel machen kann.

Also bitte nie wieder Morast, grünbraunen Matsch und das ständige Gesumme von Stechmücken.

P.S.: Auch in Dragon Age Origins hätte man das Klischee der im Sumpf lebenden Hexe nicht unbedingt bedienen müssen. Ehrlich nicht!

Fallout: New Vegas – Ersteindruck

6. November 2010

Allzu viele Stunden habe ich noch nicht in den Ausläufern der Mojave-Wüste verbracht. Allerdings kann ich jetzt bereits sagen dass FNV eine gelungene Fortsetzung des großartigen Fallout 3 ist, wenn man es denn überhaupt so recht als Fortsetzung bezeichnen kann.

Es fühlt sich spielerisch genau an wie Teil 3. Gleiches Interface, gleiche Grafik und trotz eines kleinen Tapetenwechsels irgendwie das gleiche Setting. Der Umzug von den Umlanden der amerikanischen Hauptstand in die Wüste rund um die neubegründete, wohl berühmteste Spielerstadt der Welt bringt allerdings auch neben neuer Locations weitere Verbesserungen und Neuerungen mit sich. Es gibt zusätzliche Waffen, ein erweitertes Begleiter-Kontrollsystem und logischerweise auch neue Fraktionen mit eigenen Geschichten. Ein weiteres kleines Feature hat sich bereits nach meiner nur sehr kurzen Spielzeit äußerst positiv hervorgetan: unterschiedliche Munitionstypen.
Bereits in Fallout 3 gab es unterschiedliche Kalibergrößen, Laser- oder Plasmawaffen. In New Vegas besteht aber zudem noch die Möglichkeit, die Waffe mit panzerbrechender oder Hohlspitzmunition auszurüsten. Erstere bezwingt im Handumdrehen mit einer Kugel einen schwer gepanzerten Gegner, der mit üblicher Munition gut 6-7 Treffer einstecken könnte. Die Hohlspitzmunition ist bei gepanzerten Gegnern hingegen mehr als nutzlos, fügt aber ungepanzerten Zielen vermehrten Schaden zu. Equivalente dieser Munitionsarten gibt es natürlich auch für die Strahlenwaffen.

Alles in allem spielt sich Fallout: New Vegas ein wenig schwerer (weniger Munition, stärkere Gegner, schwächere Waffen) als sein Vorgänger. Mit allen seinen kleinen Neuerungen und Verbesserungen ist es aber das Spiel, das Fallout 3 hätte sein können. Viele Studios scheinen diesen Fakt aktuell als Entwicklungsstrategie für sich entdeckt zu haben. Das zweite Assassins Creed war das, was der erste Teil hätte sein sollen und Rom in Brotherhood ist drauf und dran das New Vegas für Ubisofts Meuchelmörderspiel zu werden. Modern Warfare 2 brachte nicht wirklich viel Neues im Gegensatz zum direkten Vorgänger, war aber noch ein Stück intensiver und konnte so überzeugen. Und selbst Blizzard hat bei Starcraft 2 das Rad nicht neu erfunden, dabei aber dennoch ein Meisterwerk erschaffen.

Deswegen bin ich der Meinung dass Bethesda seinen Job mit New Vegas mehr als gut gemacht hat, auch wenn die komplette Engine langsam ein wenig angestaubt wirkt. Allerdings muss ich persönlich auch sagen, dass die hier und da groben Texturen das postapokalyptische Setting durchaus noch ein wenig unterstreichen. Jetzt bin ich nur mal gespannt was die Story noch so alles hergibt. Wir werden sehen…

Rockstars der 1. Generation können nicht schwimmen

30. Mai 2010

Der Namenlose aus GTA 3 konnte es nicht, Tommy Vercetti in der Drogenmetropole Vice City auch nicht und auch der neueste Rockstar Held – Outlaw John Marston – kann es nicht.

Ist irgendwie komisch wenn ein Protagonist fähig ist, einhändig vom Rücken eines Pferdes mit einem Repetiergewehr über nahezu 100m ein Kaninchen zu erlegen und dann nicht schwimmen kann. Allerdings ist es eben auch – wie in vergangenen GTA-Titeln – eine gute Begründung für die vorherrschenden Levelbegrenzungen im neuesten Open-World-Game für PS3 und XBOX360. Da ist eben an Gebirgshängen und Flüssen Schluss, wenn man ganz in Wild-West-Manier versucht, in den Sonnenuntergang zu reiten.

A propos Sonnenuntergang. Die Grafik kann es zwar nicht mit Mass Effect 2 oder dem neusten Uncharted-Ableger aufnehmen, im Vergleich zu Liberty Citys letztem Gangster-Epos hat Rockstar allerdings nochmal einiges aus der PS3 rausgekitzelt. Die Lichteffekte vor allem bei Sonnenauf- und -untergang sind wunderschön, die Sonnenstrahlen brechen sich malerisch im Geäst der teilweise üppig vorhandenen Fauna und Flora. Auch die verschiedenen Gebiete überzeugen mit abwechslungsreichen Landschaften. Von dichten Wäldern über trockene Wüsten bis hin zu schneebedeckten Gebirgspässen findet man alles was das Abenteuererherz begehrt.
Die Animationen der verschiedenen Tiere – besonders die der Pferde – und der Charaktere sind sehr realitätsnah umgesetzt worden. Alles in allem ziehen die Optik und die großartige musikalische Untermalung jeden Spieler sofort in ihren Bann, der sich auf das Western-Genre einlassen möchte. Und das scheinen hierzulande ja aktuell einige zu sein, so schwer wie es war, in der vergangenen Woche eine Kopie des Open-World-Abenteuers zu ergattern.

Zuletzt muss man natürlich zugeben, dass Rockstar die Steuerung und viele Teile der Spielmechanik von GTA übernommen hat, wie zum Beispiel die Minimap, die Art und Weise wie Missionen gestartet werden können, das Speichern während eines sechs Stunden andauernden Schläfchens und das Deckungssystem – um nur einige Beispiele zu nennen. Nichtsdestotrotz hat man zu keiner Zeit das Gefühl, eine bloße GTA-Kopie vor sich zu haben, die sich lediglich ein unverbrauchtes Setting zu Nutze macht. Red Dead Redemption entwickelt ein ganz eigenes Spielgefühl und hat meiner Meinung nach gute Chancen, Niko Belic und Co. in den Schatten zu stellen. Das müssen mit andauernder Spielzeit nun Missionsdesign, Story und Vielfältigkeit der Pferde und Waffen zeigen. Ich bin nach vier Stunden Spielzeit bester Hoffnung einer wahren Spieleperle erlegen zu sein. Weiter so, Rockstar!

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